Die erstaunliche Wirkung des positiven Denkens

Eine Übung zum Selbermachen

Bei meinen Seminaren mache ich regelmäßig eine einfache Übung mit meinen Teilnehmern. Ausgehend von meiner Behauptung, dass wir letztendlich immer genau das kommunizieren, was wir denken, stelle ich die These auf, dass ernsthaftes Kommunikationstraining nicht beim Sprechen beginnt. Es beginnt schon weit, weit vorher – beim Denken. Die logische Schlussfolgerung daraus muss sein: Wer seine Art zu kommunizieren verändern will, muss zunächst einmal damit beginnen Nachschau zu halten, wie sein Denken aussieht.

Alle, die ehrlich mit sich selbst ins Gericht gehen, geben schnell und offen zu, dass ihr Denken unerfreulich rasch in den negativen Bereich abdriftet. Im Allgemeinen sind wir mit dem Benennen von Fehlern schneller, die negativen Nachrichten fallen uns leichter ein und alles, was nicht funktioniert, können wir rasch und ohne weiteres Nachdenken aufzählen. So weit – so schlecht!

In diesem Stadium der Übung bitte ich meine Zuhörer darum, entgegen den eigenen Gewohnheiten, an die positiven Dinge rund um sie herum zu denken. Über was dabei alles so nachgedacht wird, kann ich Ihnen nicht erzählen. Ich kann weder Gedanken lesen, noch kann ich in die Köpfe meiner Zuhörer blicken. Also komme ich zum nächsten Schritt der Übung und frage nach, wie es denn aussieht oder wie es sich anhören würde, wenn dieses positive Denken auch kommuniziert würde. Nach dieser Frage wird es in den Seminarräumen immer sehr ruhig und alle sind angestrengt am Nachdenken:

Wie sieht es nun aus, wenn man seine positiven Gedanken kommuniziert?

Hier eine höchst erfreuliche Liste von Tätigkeiten, die sich nach anfänglichem Zögern dann immer lustvoll ergibt:

  • Nette Dinge sagen und nette Dinge tun
  • Loben, loben
  • Anerkennung aussprechen
  • Komplimente machen
  • Aufmerksam sein und liebevoll sein
  • Anderen aktiv Zuhören
  • Positive SMS, Mails, Faxe oder Briefe
  • „Danke“ sagen
  • Kraft und Zuversicht geben
  • ein Freund, eine Freundin sein
  • Bewusst Beziehungen und Stimmungen verbessern
  • Interesse am anderen haben und dies auch verbal mitteilen
  • Zuwenden
  • Andere bestärken in ihrer Meinung, in ihrem Selbstvertrauen, in dem was sie tun
  • Wertschätzung von Bestehendem
  • Lächeln!
  • Nachfragen
  • dem Gesprächspartner Mut zu sprechen
  • Hilfe, Unterstützung anbieten
  • Freude ausdrücken
  • Interesse zeigen
  • Zeit haben
  • Verständnis zeigen
  • Gut zureden, beraten
  • Trösten, Aufmuntern
  • …. und noch vieles mehr!


Meine abschließende Frage an die Teilnehmer zu dieser Übung lautet:

Brauchen Sie zu all diesen genannten Tätigkeiten irgendein neues Wissen oder jemanden, der Sie anleitet oder trainiert? Nein, lautet die einstimmige Antwort.
Es gibt jedoch einen alles entscheidenden Tipp, den ich allen und immer mit auf den Weg gebe:

TUN! TUN! TUN!

einmal öfter als bisher und sie verändern Ihre Kommunikation.

Positives Denken allein hilft niemandem, außer zunächst Ihnen selbst. Niemand kann wissen, was in Ihrem Kopf vorgeht. Alleine das Tun macht Sie zum Meister. Üben Sie sich im positiven Denken und kommunizieren Sie es. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg dabei!

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